Satzung

Gesellschaft für Weiterbildung und Supervision
Netzwerk für systemische Organisations- und Personalentwicklung e.V.

Satzung

1. Name und Sitz
Der Verein führt den Namen „Gesellschaft für Weiterbildung und Supervision – Netzwerk für systemische Organisations- und Personalentwicklung e. V. (gws-netzwerk)“.
Sein Sitz ist 76829 Landau.

2. Zweck des Vereins
Die Gesellschaft für Weiterbildung und Supervision wird als gemeinnütziger Verein er-richtet. Er dient dazu, Humanität und Professionalität im Beratungsfeld der systemischen Organisations- und Personalentwicklung durch
• Bildungsmaßnahmen,
• Öffentlichkeitsarbeit
• Fachberatungen und
• Kongresse
zu fördern.

Der Verein dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung. Gewinne aus Veranstaltungen und Maßnahmen des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen oder andere gemeinnützige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden und bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch gegen das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, o-der durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Vorstand des Vereins kann jedoch Dienstleistungen und Referentenleistungen im Rahmen der Maß-nahmen der Gesellschaft auch von Mitgliedern zu marktüblichen Preisen einkaufen.

3. Organe des Vereins
a) di e Mitgliederversammlung (MV)
b) der Vorstand
c) wissenschaftlicher Beirat

4. Mitglieder
Der Verein hat ordentliche, Ehren - und fördernde Mitglieder. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Aufnahmebedingungen erfüllt. Ordentliche Mitglieder sind Professionelle im Beratungsfeld der systemischen Organisations- und Personalentwicklung, die die erforderlichen Mindestqualifikationen aufweisen, sowie durch persönliche und fachliche Kompetenz die durch den Verein zu fördernde Professionalität repräsentieren. Das Verfahren wird in der Geschäftsordnung geregelt.

Die Ehrenmitgliedschaft wird Persönlichkeiten verliehen, die die Ziele des Vereins unterstützen und sich in Humanität und Professionalität im Beratungsfeld der systemischen Organisations- und Personalentwicklung besondere Verdienste erworben haben.

Sie können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein bei der Verwirklichung seiner Ziele materiell und ideell.

Wer die Mitgliedschaft erwerben will, stellt einen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vorstand. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, ist Einspruch zulässig; über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.

5. Mitgliederversammlung
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme. Stimmberechtigte Mit-glieder, die ihre Stimme durch Briefwahl oder schriftliche Delegation abgeben, gelten als anwesend.

Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für die folgenden Angelegenheiten zuständig:
1. Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung des Vorstands
2. Beschlußfassung über Änderung oder Auslegung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
3. Entlastung des Vorstands
4. Genehmigung der Jahresrechnung für das folgende Kalenderjahr (Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr)
5. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer
6. Festsetzung des Mitgliederbeitrags
7. Entscheidung über die Berufung nach §4 und §8 der Satzung
8. Ernennung von Ehrenmitgliedern

Anträge zur Mitgliederversammlung können jederzeit erfolgen. Die MV kann dann mit einfacher Mehrheit die Tagesordnung verändern. Mit Ausnahme von Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins, Wahlen und Abwahlen, Neufestsetzung von Mitgliedsbeiträgen und dem Defizitausgleich.

Soweit diese Satzung es nicht anders bestimmt, faßt die MV ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Zu Beginn der MV wird ein Protokollführer gewählt, der den Verlauf der MV und insbesondere Beschlüsse protokolliert. Der Vorstand hat die Protokolle aufzubewahren.

Abstimmungen erfolgen auf Antrag geheim.

6. Die Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand durch schriftliche Benachrichtigung durch Brief, Fax oder E-Mail unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen einzuberufen.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Diese muss folgende Punkte enthalten:
1. Entgegennahme der Berichte
2. Kassenbericht und Bericht der Rechnungsprüfer
3. Entlastung des Vorstands
4. Wahlen, soweit erforderlich
5. Beschlußfassung über vorliegende Anträge

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss innerhalb einer Frist von sechs Wochen einberufen werden, wenn das Inte-resse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 5,6 entsprechend.

7. Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei bis vier Stellvertretern und dem Schatzmeister.

Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der Vorsitzende, seine Stellvertreter und der Schatzmeister. Der Vorsitzende ist gemeinsam mit einem Stellvertreter/in bzw. mit dem Schatzmeister/in vertretungsberechtigt.

Vorstand und Beisitzer werden jeweils auf die Dauer von 2 Jahren von der MV gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Ein Vorstandsmitglied kann durch 2/3 Mehrheit einer Mit-gliederversammlung abgewählt werden.

Dem Vorstand obliegt die Vertretung des Vereins sowie die Geschäftsführung. Er ist an die Beschlüsse der MV gebunden.

8. Wissenschaftlicher Beirat
Der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats wird vom Vorstand vorgeschlagen und durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Mitglieder des Beirats werden vom Vorsitzenden des Beirates vorgeschlagen und vom Vorstand berufen. Der wissenschaftliche Beirat wird mit jeder Vorstandswahl neu berufen. Der wissenschaftliche Beirat arbeitet ehrenamtlich. Seine Aufgaben sind u.a. •Beratung des Vorstandes in Strategie, Zielsetzung und Maßnahmenplanung, •Wissenschaftliche Beratung bezüglich der Fachtagungen und fachlichen Arbeitskreisen, •Vorbereitung von Artikeln, Veröffentlichungen u.ä.

9. Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
a) durch freiwilligen Austritt
b) mit dem Tod des Mitglieds
c) durch Ausschluss aus dem Verein

Zu a): Der Austritt eines Mitglieds kann zum Ende des Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen.

Zu c): Der Ausschluß eines Mitglieds kann aus wichtigem Grund erfolgen, insbesondere wenn es länger als drei Monate mit seinem Mitgliedsbeitrag in Verzug ist, den Grundsätzen des Vereins zuwiderhandelt oder das Ansehen des Vereins schädigt. Die Mitglied-schaft in der GWS ist unvereinbar mit der Mitgliedschaft in einer Scientology -Organisation. Der Ausschluß kann von der MV mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Im Fall des ausstehenden Mitgliedsbeitrags entscheidet der Vorstand über den Aus-schluß. - Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persön-lich oder schriftlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen. Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt-zugeben. Gegen diesen Beschluß steht dem Mitglied die Berufung zur Mitgliederver-sammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von vier Wochen ab Zugang des eingeschriebenen Briefes beim Vorstand eingelegt werden.

Zum Schutze der beteiligten Personen werden Aufnahme- und Ausschlußverfahren von Mitgliedern der MV gegenüber Dritten diskret behandelt. Notwendige Verlautbarungen erfolgen durch den Vorstand unter sorgfältiger Abwägung der Vereinsinteressen und der Schutzinteressen der betroffenen Personen.

10. Ehrenvorsitzende
Die Mitgliederversammlung kann Ehrenvorsitzende wählen.

11. Beiträge und Finanzierung der Gesellschaft
Die Gesellschaft finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und aus Veranstaltungen, die von der Gesellschaft dem Satzungszweck entsprechend durchgeführt werden. Der Mitgliedsbeitrag wird von der MV mit einfacher Mehrheit beschlossen. Fördernde Mitglieder tragen materiell zum Verein entsprechend einer Vereinbarung mit dem Vorstand bei. Ordentliche Mitglieder verpflichten sich, auf Aufforderung des Vorstands hin Defizite des Vereins zu gleichen Teilen durch Beiträge bis maximal 500,- € pro Amtsperiode des Vorstandes zu finanzieren.

Austretende Mitglieder bleiben zu diesem Defizit-Ausgleich bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie austreten, verpflichtet.

12. Auflösung und Satzungsänderungen
Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der MV. Anträge auf Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins müssen zusammen mit der Einladung zur MV zugesandt werden.

Im Falle der Auflösung des Vereins beschließen die Liquidatoren nach Anhörung der MV über die Verwendung des vorhandenen Vermögens. Das Vereinsvermögen muß dem Vereinszweck und seiner Gemeinnützigkeit entsprechend verwendet werden. Beschlüsse dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

13. Inkrafttreten
Die Satzung tritt am 01.09.2017 in Kraft.